In der Fakultät für Physik, Arbeitsgruppe Astroteilchen und Kosmologie ist die folgende Position zu besetzen:
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Doktorand*in) (m/w/d)
Im Projekt ErUM-IFT-2 "Informationsfeldtheorie für Experimente an Großforschungsanlagen" ist eine Promotionsstelle auf dem Gebiet der datenintensiven Radioastronomie zu besetzen. Es sollen Methoden der Informationsfeldtheorie verwendet werden, um die Eigenschaften von Radioantennen, wie sie in modernen Radiointerferometern verwendet werden (z. B. MeerKAT, LOFAR, SKA), zu charakterisieren. Das Ziel ist es, genaue Modelle für Antennenantworten aufzustellen und ihre Unsicherheiten zu beschreiben, um damit die Bildgebungsverfahren an den radioastronomischen Großgeräten zu verbessern. Das Projekt wird in der Arbeitsgruppe Kosmologie und Astroteilchenphysik (Prof. Schwarz) an der Fakultät für Physik durchgeführt. Dies geschieht in enger Kooperation mit Arbeitsgruppen am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching und dem Deutschen Zentrum für Astrophysik in Görlitz.
- Bearbeitung der Fragestellungen des Forschungsvorhabens (70 %)
- Präsentation der Ergebnisse auf Fachtagungen und deren Publikation in wissenschaftlichen Zeitschriften (20 %)
- Dokumentation des Projekts und Organisation von Projekttreffen (10 %)
Die Beschäftigung ist der wissenschaftlichen Qualifizierung förderlich. Die Gelegenheit zur wissenschaftlichen (Weiter-)Qualifikation wird gegeben.
- Vergütung nach E13 TV-L
- befristet 3 Jahre (§ 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG; entsprechend den Vorgaben des WissZeitVG und des Vertrages über gute Beschäftigungsbedingungen kann sich im Einzelfall eine abweichende Vertragslaufzeit ergeben)
- Teilzeit 65 %
- interne und externe Fortbildungsmöglichkeiten
- Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- flexible Arbeitszeiten
- gute Verkehrsanbindung
- kollegiale Zusammenarbeit
- offene und angenehme Arbeitsatmosphäre
- spannende und abwechslungsreiche Tätigkeiten
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder äquivalent) in Physik, Astronomie oder Elektrotechnik
- gute Programmierkenntnisse (Python oder C++)
- gute Englischkenntnisse (Wort und Schrift)
- Interesse und Begeisterung für die wissenschaftliche Fragestellung
- gute Kommunikationsfähigkeit
- selbständige, eigenverantwortliche und engagierte Arbeitsweise
- kooperativer und teamorientierter Arbeitsstil
- Erfahrung mit Forschung in Teams
- Kenntnisse der Grundlagen Bayes'scher Statistik
- Kenntnisse der Grundlagen der Radioastronomie
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Bewerbungsfrist: 28.01.2026