In der Fakultät für Chemie ist die folgende Position zu besetzen:
Die Arbeitsgruppe "Atmosphärische und Physikalische Chemie" beschäftigt sich mit der experimentellen und theoretischen Untersuchung von Phasenumwandlungsprozessen. Im besonderen Fokus sind hierbei Prozesse der Bildung von Gläsern und von kristallinen Phasen, etwas Eis und Salze, und deren Auswirkung auf das Phasenverhalten von wässrigen Systemen bei tiefen Temperaturen.
Die Tätigkeit umfasst im Wesentlichen:
- wissenschaftliche Mitarbeit im Forschungsschwerpunkt "Phasenumwandlung bei tiefen Temperaturen" (75 %)
- Mitwirkung in der Lehre der Physikalischen Chemie (Praktikums- und Übungsbetreuung), 2,6 LVS (25 %)
Die Beschäftigung ist der wissenschaftlichen Qualifizierung förderlich, die Möglichkeit der wissenschaftlichen (Weiter-)Qualifikation (Promotion) in einem Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe wird gegeben.
- Vergütung nach E13 TV-L
- befristet auf 3 Jahre (§ 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG; entsprechend den Vorgaben des WissZeitVG und des Vertrages über gute Beschäftigungsbedingungen kann sich im Einzelfall eine abweichende Vertragslaufzeit ergeben)
- Teilzeit 65 %
- interne und externe Fortbildungsmöglichkeiten
- Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- flexible Arbeitszeiten
- gute Verkehrsanbindung
- kollegiales Arbeitsumfeld
- abgeschlossenes einschlägiges wissenschaftliches Hochschulstudium (z. B. Diplom/Master) in Chemie oder vergleichbarem Studiengang, vorzugsweise Spezialisierung in Physikalischer Chemie
- fundierte theoretische Kenntnisse in der Thermodynamik kondensierter wässriger Materie und der klassischen Nukleationstheorie
- eingehende praktische Erfahrung in der experimentellen Differentiellen Thermoanalyse bei der Untersuchung von Phasenumwandlungsprozessen, insbesondere bei der Glasbildung
- fundierte theoretische Kenntnisse und eingehende praktische Erfahrung in der Beschreibung von Glasumwandlungsprozessen in Multikomponentensystemen
- eingehende praktische Erfahrungen in der Programmierung und Nutzung von Machine-Learning-Algorithmen zur Parametrisierung von chemischen Strukur-Eigenschaftsbeziehungen
- fundierte theoretische Kenntnisse in Atmosphärischer Chemie
- selbstständige, eigenverantwortliche und engagierte Arbeitsweise
- kooperative und teamorientierte Arbeitsweise
- sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
- Erfahrung in der Betreuung von Studierenden der Chemie
- theoretische Kenntnisse in der Beschreibung von Eisnukleationsprozessen in wässrigen Lösungen
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Bewerbungsfrist: 05.02.2026